realisieren wir aktuell mehrere Projekte:
In der Nähe von Windhoek entsteht ein Zentrum für den interkulturellen Austausch junger Menschen. Auf dem Gelände unseres Begegnungszentrums entsteht auch eine Berufsschule, die jungen Menschen praktische Fähigkeiten und eine fundierte, international anerkannte Ausbildung im Handwerk bietet.
Diese Initiative soll sicherstellen, dass Schulkinder regelmäßig eine nahrhafte Mahlzeit erhalten, was ihre Lernfähigkeit und Gesundheit fördert, denn: „hungry children cannot learn!“ Erfolgreich abgeschlossen werden konnte der Bau einer Suppenküche an der Elim Primary School in Khomasdaal, Windhoek.
Im Township von Swakopmund haben Lore und Maik Bohm mehrere Kindergärten erbaut. "Kleine Engel" heißt der Verein, der seit Jahren mit Intercultural Relations e.V. zusammenarbeitet und den Kindern im Armenviertel "DRC" sichere Orte zum Lernen und Spielen bietet.
Mit unseren interkulturellen Austauschprojekten wollen wir zeigen, dass auch auf nichtakademischer Ebene großes Interesse und Potential am gemeinsamen Arbeiten und Erfahrungen Sammeln besteht. Deshalb führen wir aktiv Austauschprogramme für Auszubildende durch, um den jungen Generationen aus Deutschland und Namibia die Möglichkeit zu geben,
Diese werden kofinanziert von Engagement Global im Rahmen der Initiative “Let´s go” und in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Münster umgesetzt. Unser Ziel ist es, durch diese Projekte und Initiativen einen Beitrag zur Versöhnung und zum gegenseitigen Verständnis zu leisten, der über die traditionellen Bildungswege hinausgeht.
Das Begegnungszentrum soll ein “social hub” werden, an dem junge Menschen verschiedener Herkunft, Glaubensrichtungen und Hautfarben zusammenkommen, um gemeinsam an ihrer persönlichen Entwicklung und an globalen Herausforderungen zu arbeiten. Unser Gelände bietet Sportplätze, Gärten, Klassenräume, Küchen und Unterkünfte, die Raum für Austausch und gemeinsames Lernen schaffen. Hier sollen Projekte ins Leben gerufen werden, die im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele eine gerechtere Welt gestalten.
Das Deutsch-Namibische Freundschaftszentrum bietet derzeit Schülerinnen und Schülern sowie Auszubildenden beider Länder die Möglichkeit, interkulturelle Begegnung und Austausch zu leben. Vor dem Hintergrund der deutsch-namibischen Geschichte, insbesondere der Kolonialverbrechen und des Völkermords an den Herero und Nama, dient dieses Projekt der Versöhnung und dem Aufbau einer Freundschaft junger Generationen beider Länder. Unser Ziel ist es, gemeinsam Brücken in eine bessere Zukunft zu bauen.
In den letzten Jahren haben gemeinsame Projekte zwischen deutschen und namibischen Handwerkerinnen und Handwerkern erste Erfolge erzielt. Das Begegnungszentrum wird momentan von Gruppen aus beiden Ländern zusammen erneuert und ausgebaut. Diese Freiwilligenprojekte werden von Workshops und Seminaren zu Themen wie Kolonialismus und Demokratiebildung begleitet und finden sehr positive Resonanz bei den Teilnehmenden, zwischen denen anhaltende Freundschaften über geographische Grenzen hinweg entstehen.
Das Begegnungszentrum ist ein Ort des kulturellen Austausches und steht daher gemeinnützigen Initiativen und Organisationen zur Abhaltung von Veranstaltungen im Sinne der “Einen Welt” offen. Das Areal verfügt über eine Großküche, einen Speisesaal, mehrere Veranstaltungsräume und Apartments sowie Schlafsälen. Außerdem bietet das Gelände einen Volleyballplatz, einen bewirtschaftbaren Garten und Grillmöglichkeiten. Für Auskünfte und Anfragen kontaktieren Sie bitte Christoph Lammen unter: lammen@interculturalrelations.de
“Hungry children cannot learn” sagte Gerard Vries, Deputy Executive Director für Lifelong Learning, Arts and Culture, 2019 beim ersten Spatenstich zum Bau einer Suppenküche an der Elim Primary School und adressierte damit die Motivation, die hinter diesem Projekt steht. Zusammen mit Fördermitteln der deutschen “Ein Herz für Kinder”- Stiftung hat Intercultural Relations e.V. hier eine Suppenküche errichtet, die täglich mehr als 1000 Schülerinnen und Schülern mit einer warmen Mahlzeit versorgen kann. 2024 wurde die Suppenküche eingeweiht. Beim Bau waren auch junge Handwerkerinnen und Handwerker aus Namibia und Deutschland involviert, die sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes mit Intercultural Relations e.V. in Namibia engagiert haben. Der Bau verzögerte sich aufgrund der Covid-Pandemie. Der Betrieb ist nun gesichert und wird vollständig von der Elim Primary übernommen.
Mit dem Projekt "Kleine Engel" unterstützt Lore Bohm seit über 20 Jahren die Kinder aus dem "DRC Swakopmund". Über zehn Kindergärten hat die Familie bereits erbaut und in die Hände engagierter Kindergärtner vor Ort übergeben. Kinder haben hier die Möglichkeit zu spielen und zu lernen. Außerdem erfahren sie hier eine vorschulische Bildung. Diese ist essenziell, um Zugang zu staatlichen Schulen zu bekommen und ein Schlüssel in eine Welt außerhalb des Armenviertels. Intercultural Relations e.V. arbeitet seit 15 Jahren mit der Familie Bohm zusammen und hilft im Zuge der Handwerksaustausche ("Let´s go: junges Handwerk in der Entwicklungszusammenarbeit") auch bei der Instandhaltung der Kindergärten.